Herkomer-Konkurrenz erste DTM

Herkomer-Konkurrenz erste DTM

Hubert Herkomer 1849-1914

geb. bei Landsberg/Lech war der Welt größer Portaitmaler seiner Zeit. Der deutsche Kaiser Wilhelm II., die engl. Königin Victoria und der bay. Prinzregent Luitpold, der an anstelle des ersäuften König Ludwig II. die Staatsgeschäfte komisarisch führte und Richard Wagner, sie alle und noch viel mehr ließen sich von Ihm portaitieren. Für seine Verdienste wurde er in England zum Ritter Sir Hubert von Herkomer geschlagen. Gerade in Irland gewesen, wurde er zufällig Zeuge des Gordon-Bennett-Rennen des Jahres 1903. Er war begeistert und angerührt in seinen patriotischen Gefühlen, dass ein heimatlicher Mercedes an so fernen Gestaden Sieger wurde, vielleicht auch durch seine lautstarke Mithilfe. So gepackt, zurück in Deutschland, wusste er sofort was er tun mußte. Er stiftete einen hochkarätigen Preis und schon war die

Herkomer-Konkurrenz 1905-07

geboren. Das etwas andere Rennen. Zugelassen waren nur Tourenwagen. Der Sieger der Rallye bekam den Herkomer-Preis verliehen, der von dem Künstler selbst kreiert und aus purem Silber geschaffen war. Noch bis in die Gegenwart gilt diese 40 kg schwere Trophäe mit dem Siegerbildnis als der wertvollste private Automobilpreis der Welt. Das genannte Gordon-Bennett-Rennen gewann damals Camille Jenatzy für Mercedes auf einem 60PS Simplex, aus Ermangelung der dafür vorgesehenen 90PS Wagen, die leider am Vorabend mit dem gesamten Werk abgebrannt sind. Der Siegerwagen war auch geliehen, von dem Stuttgarter Bierbrauer Dinkelacker, der den Neuwagen tags zuvor erst erhalten hatte. So musste sich das Werk die benötigten Wagen von ihren Kunden einzeln zurück erbitten.

Camille Jenatzy 1863-1913

der Belgische Reifenfabrikant, auch wegen seines roten Bartes und seiner verwegenen Fahrweise, Roter Teufel genannt errang noch über Jahre mehrere wichtige Siege für Mercedes. Er war auch der Erste Mensch, der über 100 km/h schnell war und das mit einem 50 kw Elektromobil 1899 bei Paris. Er starb leider viel zu früh, an den unglücklichen Folgen eines privaten Jagdunfall`s.

Die Herkomer Konkurrenz 1907

gewann Ing. Fritz Erle auf einem 40 PS Benz. Schon die Jahre zuvor waren Benz Wagen bei diesen Zuverlässigkeitsfahrten vorne mit dabei. Die Benz-Wagen sind bereits die beliebteste gehobene Mittelkasse. Die Oberklasse kam immer schon von Daimler.
Das aufregende Kapitel: Fritz Erle, Ferdinand Porsche, Hans Nibel erscheint hier demnächst.

Zukunft hat Herkunft

Ja, ja seien Sie beruhigt ich kenne die Geschichte, antwortete Hitler immer wieder, was aber nicht stimmten konnte nach all seinen Irrtümern, die uns bitter gelehrt haben, welche katastrophale Folgen Unkenntnis verursachen kann.

Deshalb, lassen Sie sich von der Geschichte berühren und freuen Sie sich jetzt schon auf meine nächsten munteren automobilen Sternstunden.

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