M 24 Beide Motorseiten

M 24 Beide Motorseiten

Motor-Premiere: Im 500 K 1934 auf der IAA Berlin

Typenübersicht:

F-code/ Typ PS/Kpr. M-code ccm Bauzeit
W 31 / G4 100 24 5018 1934-36
W 31 / G4 115 24 5252 1937-38
W 31 / G4 110 24 II. 5401 1938-39
W 29 / 500 K 100/160 24 I. 5018 1934-36
W 29 / 540 K 115/180 24 II. 5401 1936-39
W 24 / 540 K lg. 115/ 180 24 II. 5401 1936-36
W 24 / 540 K pz 115/ 180 24 II. 5401 1943-44
M 129/ 580 K 130/200 124 5800 1939-40

Ventile: ohv-Bauweise

Gemischbildung: Zuschaltbares Zweiflügel Rootsgebläse  1 Mercedes  Steigstrom Doppelvergaser. Info: Hinter dem Vergaser montierte Saugkompressoren sogenannte nasse Lader,  haben eine bessere Innenkühlung durch das Benzin-Luft-Gemisch, können also höher belastet werden. Seine Vorteile offenbaren sich im Renneinsatz. In den Serienwagen waren stets die besser zu wartenden  Druckkompressoren eingebaut.

Elektrik: Batteriezündung, mittels Unterbrecherkontakten, Zündspule und Verteiler, 12V/60 AH Batterie (unter Fahrerstitz), Lima 150 W,

Motoreckdaten: Bei der Konstruktion legte  Nibel vor allem Wert auf extreme Laufruhe und sanft einsetzende, aber dennoch überlegene Kraft. Entsprechend majestätisch geriet das Kraftwerk. Der Reihenachtzylinder ist mehr als einen Meter lang und besteht aus schalldämmenden Spezial-Grauguß. Auch der Grauguß-Zylinderkopf mit parallel hängenden, über Kipphebel und Stößelstangen von der seitlichen Nockenwelle betätigten Ventilen schein aus dem Vollen geschnitzt. Kein Wunder also, dass der komplette Achtzylinder eines 500 K über 600 kg wiegt.




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