REVUE:  Mittelalterliches

REVUE: Mittelalterliches

Der Mittelalterlicher Text harrt seiner Bearbeitung, entdeckt im Feb. 2010:

Die Gottseeligkeit / die Köigin aller Tugenden / nachdem sie geschöpfet die Erkäntnis Gottes / entweder aus dem Buch der Natur /(dann das Werk lobet den Meister) oder aus dem H. Schrifftbuch

Die Heyde haben ihnen erdichtet in die 12000 Götter.

Deren Vornehmste waren :
Jupiter / 1 des Himmels;
Neptunus / 2 des Meeres;
Pluto / 3 der Höllen;
Mars / 4 des Kriegs;
Apollo / 5 der Künste;
Mercurius / 6 der Diebe / Kauffleute / und der Beredtsamkeit
Vulcanus / des Feuers und Schmiede;
Äolus / der Winde, Vorstehere und Götzen:

Verbreitet hat die Weisheiten der finnische Rundfunk, der einzig neben  dem Vatican natürlich, ein komplettes Tagesprogramm in lateinischer Sprache  sendet. Der Wunsch, die allgemeine Akzeptanz des lateinischen zu steigern, dürfte der Hintergrund sein. Latein ist bei Leibe nicht tot, Flachbildschirm oder Hyprydfahrzeuge um nur einige moderne Sprachschöpfungen zu nennen, haben ebenso ihren Platz im Lateinischen. Wenn man von toter Sprache spricht, ist gemeint, dass über 2000 Jahre, die wie in Stein gemeiselte Sprache ihrer Größen Cicero usw. gelehrt und gesprochen wird. Sie unterlag nicht dem üblichen Wandel zur Perfektion, wie zb. wir mit dem Deutschen von vor 500 Jahren schon unsere kleinen Probleme haben- siehe obigen Text. Wandel wird als Leben ausgelegt, dass aber latein seine höchste Stufe bereits damals erklommen  und nicht mehr gesteigert werden kann, wird aberwitzig als tot ausgelegt.

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