REVUE “Rote Sau” !
Im Museum entdeckt:
Premiere mit der “Mutter aller AMG-Modelle”
Im Sommer letzten Jahres wurde das Problem dringlicher, denn zur Feier es ersten selbstentwickelten Motors von AMG, einem Achtzylinder mit 6.3 Liter Hubraum, sollte an die Anfänge erinnert werden. Da hätte eben jener 300 SEL 6.3, den Aufrecht und Melcher als Basis für ihren Rennwagen nutzten, perfekt gepasst. Doch auch ein nach Frankreich entsandter AMG-Pensionär konnte bei Matra keine Spuren des Originals mehr finden. Das Comeback des Autos lag auf Eis, bis kurz vor Weihnachten 2005 der Messeauftritt auf dem Genfer Salon im Frühjahr 2006 geplant wurde. “Dort sollte Konzernvorstand Dieter Zetsche mit eben diesem Auto auf die Bühne fahren, um von seinen Jugenderinnerungen an die AMG-Siege auf die aktuellen Neuheiten überzuleiten”. Damit war die Renaissance der “Roten Sau” besiegelt.
Zur Abb.:
AMG 300 SEL W109 6.8 ltr., 428 PS Bj. 1971, 1. großer AMG Erfolg beim 24h Rennen in Spa, vor der Avus-Tribüne mit Motorrad Skulptur von Max Esser 1938 geschaffen, mit den Rennfahrerlegenden Ernst Henne auf einer BMW und Ewald Kluge auf seiner DKW.


09. Jan, 2010 

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