1967-87 Baureihe O 309
Abb. oben im Blauen Salon 1. Generation O 309 von 1967-81
Der Nachfolger des O 319 war sehr robust geraden in zwei Breiten und verschiedenen Längen und diverser Motorisierung ( siehe techn. Daten) zu haben.
1967 geht der Nachfolger des L 319 in Produktion, der so genannte T2 (Transporter-Baureihe 2) mit Typenbezeichnungen wie L 406 bis L 613. Mangels eines Namens werden diese Transporter innerhalb des Unternehmens und in Fachkreisen nach ihrem Fertigungsstandort auch als “Düsseldorfer” oder “Düsseldorfer Transporter” bezeichnet.
ERSTE KLEINBUS-GENERATION AUF T2 TRANSPORTERPLATTFORM.
Zeigt seine Stärken nicht nur auf der Straße. Auch an der Tankstelle und spart nicht am Vergnügen.
Rheinstahl/Hanomag und Mercedes – Nachfolger
Im Januar 1967 wurde einer internationalen Öffentlichkeit in Brüssel der neue T2 Großtransporter und seine hervorragend gestylte Kleinbus-Variante vorgestellt, die auch noch als Hanomag/Henschel angeboten wurden. International war wichtig, denn der heimische Markt war zu klein für die angepeilten Verkaufszahlen, des schwerpunktmäßig für Kurzstrecken ausgelegten O 309. Die Taktik ging auf und ein neuer Gobalplayer war geboren. Während seiner 20 jährigen Bauzeit gingen tatsächlich die Meisten ins Ausland. “Großtransporter sind die Lkw`s unter den Transportern”. dröhnte die Werbung, was den Kleinbussen lebenslang anhing. Mit ihren robusten Motoren und Fahrgestellen waren sie weit entfernt von heutigen Kleinbussen. Dafür fuhren sie entscheidend preiswerter und anspruchsloser. Die hochgelobte Entwicklung vom Lkw zum eigenständigen Bus, wäre wohl noch zu aufwändig gewesen. Extra kurze Niederflurfahrgestelle mit Heckmotoren nach Reisebusart, waren nie vorgesehen. Im Februar bei meinem 8 stündigen Bustrip zur Retromobil Paris mit ihm, nicht auszudenken, da musste es schon ein Travego sein. . Aber damals wurde schon munter nach Italien und weiter gefahren, sogar eine Weltumrundung ist mir aus dem Internet bekannt. Zwar wurde immer versucht, die Baureihe aufzuwerten, zuletzt von E. Auwärter, auch Luxus-Kleinbusse anzubieten doch es blieb immer mangels Nachfrage, bei Prototypen. Als Berliner Wannen erreichten die Busse und Manschaftswagen traurige Berühmtheit. In den 1968 Studentenunruhen wurden sie aus Frust, getreten, demoliert und abgefackelt. Nach der II. Generation ab 1986 und der heutigen III. Generation “Vario” mit BLUETEC4, ist die nächste bereits abgasfrei in Sicht.
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ab Facelift 1981 sind Kühler-Grill und Stoßstangen aus schwarzem Kunststoff, gut sichtbar, neben weniger sichtbaren techn. Verbesserungen, die seit jeher mit jedem Facelift verbunden, den Karren Menschheit erfreulich weiterschieben.
Startpreis/ Produktion:
31.115 Kleinbusse einschl. Breitversionen, ab DM 20.500.- Radstand 2950 mm, einschl. Fahrer und Beifahrersitze ansonsten ohne Bestuhlung.
Mit allen Aufbauvarianten kam die Transportbaureihe auf ca. 545.500 Exemplare. Die Busvariante wurde bereits 1987 von den Nachfolger O609D-O614D Vario-Busvarianten abgelöst. Die Transporter mussten noch 2 Jahre länger durchhalten, bis zur III. und letzten T2 Baureihe “Vario” mit den Transportern L613D-618D. Seit 1995 decken die neue Sprinterbaureihen die Personenbeförderung bis zu 22 Fahrgästen ab.
Typenübersicht:
| Omnibus | PS | M/ OM code | Bauzeit |
| O 309 | 80 | 121.943 | 1967-68 |
| 90 | 115.921 | 1968-82 | |
| 95 | 102.943 | 1982-87 | |
| O 309 D | 55 | 621.932 | 1967-68 |
| 60 | 615.939 | 1968-74 | |
| 72 | 616.941 | 1974-87 | |
| O 309 DA 4 Zyl. | 85 | 314.946 | 1968-87 |
| O 309 DE 6 Zyl. | 130 | 353.963 | 1977-87 |
Wahlweise 350 mm breiter konnte das Fahrzeug ab 1979 bestellt werden.
Pkw-Motoreninfo: M102, M121, M115, OM601, OM615, OM616, OM621
Neu ab Werk
So Mercedes wie am ersten Tag.
O309/D mit Neuwagen – Garantie (24 Monate)


11. Mrz, 2011 

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