Baureihen: 460 – 463

Baureihen: 460 – 463

1979 – akt. G-Modelle siehe Typenübersicht unten

2. Serie “G-Klasse”

Seit 1989 Baureihe W 463: 200 GE, 230 GE, G 230, 300 GE, G 300, 500 GE, G 500, 350 GD Turbo, G 350 D Turbo, 250 GD, 300 GD, G 300 D, 350 GD Turbo, G 350 D Turbo. Siehe auch Tabelle unten.

Starker Auftritt seit über 30 Jahren, Sein Name steht, für Qualität. Auf alle Abenteuer vorbereitet.
Kummer sei lahm, Sorge sei blind, es lebe das Geburtstagskind. Wie schön, dass Du geboren bist, wir hätten dich sonst sehr vermisst. Dreißig Jahre sind nun vergangen, seit dein Leben angefangen. Zu diesen schönen Wagenfeste, wünschen wir dir nur das Allerbeste.

Ein moderner Klassiker. Manche sagen Kult, wir nennen es Stil.

Abb li. G-Stationswagen kurz, Abb. oben G-Cabriolet, Abb.re. G-Stationswagen lang

Das G-Modell ist noch ein echter Offroader. Sein ausgereiftes Fahrwerk mit zuschaltbaren Allradantrieb und Geländeuntersetzung bewährte sich im harten Einsatz und brachte ihm den Ruf des Alleskönners ein. Auch die Modellvielfalt bestach. Versionen mit langem oder kurzem Radstand, mit offenen oder geschlossenen Aufbau, als Kombi oder Kastenwagen, dazu die große Pkw-Motorenpalette, vom 72 PS-Diesel bis zum 156 PS starken 280 GE- und alles fast beliebig kombinierbar. So fand schon in der ersten Baureihe 460 jeder seinen individuellen “G”. Die Bundeswehr bestellte ca. 12.000 Stück.

1979-92 Baureihe W462: Ist die Baureihe W461 in Bausätzen. Wegen der geringen Verbreitung kann die Baureihe vernachlässigt werden. Nur noch in einer abnehmende Zahl von Ländern, wie Griechenland und Angola zuletzt, bauten die Militärs die Wagen aus Kostengründen selbst zusammen.

Seit 1979 Baureihe W461: 230 GE, G 230, 290 GD, G 290 D, 250 GD, G 270 CDI Worker, G 320 CDI Worker. Die Standard-Baureihe wird überwiegend aus pekuniären Gründen und wegen ihrer Robustheit vom Militär und Handwerk ungebrochen nachgefragt. Erst kürzlich wurden lt. Zeitungsartikel, größere Kontingente an Südafrika und Australien geliefert.

1. Serie “G-Modell”

1979-89 Baureihe 460: 230 G, 230 GE, 280 GE, 240 GD, 250 GD, 300 GD siehe auch Tab. unten

Abb li. G-Kombi kurz, Abb. oben G-Kombi offen, Abb. re. G-Kombi lang

Die liebevolle Pflege langer Tradition, die bei Mercedes ein so gern gehegter Brauch ist, hat auch den gegenwärtigen Geländewagen eine kleine exclusive Ahnenreihe hinterlassen. Als die Wagen erschien, war die Bezeichnung G wie Gelände schon über ein halbes Jahrhundert im Mercedes-Sptrachgebrauch verankert gewesen. Bereits 1926 hatte es den G1 gegeben, einen überschweren Personenwagen im Stil eines Lastkraftwagen. Der weiterentwickelte G3 folgte 1933. Er war von grundsätzlich gleicher Machart. Weit kräfiger gab sich der drei Tonnen schwere Dreiachser ab 1934. Als G 4 mobilisierte er 100 später 115 PS, denn von nun an trieben diese Autos jene Achtzylinder an, die mit Kompressor in den Sportwagen 500 K und 540 K Automobilgeschichte schrieben. 1937 erschien mit dem G 5 ein geländegängiges Mehrzweck-Fahrzeug, das etwa im heutigen Format gehalten war. Die Bereitschaft, im internationalen Off-Road-Business aktiv zu werden, führte zu unserem zeitlosen Geländewagen, der länger leben sollte als alle erwartet haben. Als G-Klasse fährt das G-Modell optisch und technisch aktualisiert, in die zweite , bis heute andauernde Runde.

Produktion bisher insgesamt über 200.000 Exemplare. Mit Stationswagen und G-Cabrio im aktuellen Angebot, fährt die G-Klasse noch munter bis mindestens 2015 in die Zukunft.

Typenübersicht aktualisiert am 12.09.2010:

Nicht abschalten, nur ein Spot.

FIN-code Alle Modelle PS/ kw M/ OM-code Bauzeit
460.2 230 G 102/ 75 115.973 1979-82
460.2 280 GE 156/ 115 110.994 1979-92
460.3 240 GD 72/ 53 616.936 1979-87
460.3 300 GD 88/ 65 617.931 1979-92
460.2 230 GE 125/ 92 102.981 1982-92
460.2 200 GE nur Export 118/ 87 102.979 1982-92
460.3 250 GD 92/ 68 602.931 1987-92
461.2 230 GE,  G 230 126/ 93 102.989 1992-96
461.3 250 GD, G 250 D 92/ 68 602.939 1992-94
461.3 290 GD, G 290 D 95/ 70 602.941 1992-97
461.3 G 290 Turbodiesel 120/ 88 602.942 1998-01
461.3 G G 270 CDI Worker 156/ 115 612.965 2001-06
461.3 G 320 CDI Worker 224/ 165 642.970 2007-09
461.3 G 280 CDI-PUR- 184/ 135 642.975 2009-
463.2 200 GE nur Export 116/ 85 102.979 1989-93
463.2 230 GE, G 230 126/ 93 102.989 1989-94
463.2 300 GE, G 300 170/ 125 103.987 1989-94
463.3 250 GD 94/ 65 602.930 1989-92
463.3 300 GD, G 300 D 113/ 83 603.970 1989-94
463.3 350 GTD,  G 350 TD 136/ 100 603.972 1992-97
463.228 500 GE –Limited- 241/ 177 117.965 1993-93
463.2 G 320 210/ 154 104.966 1994-98
463.2 G 36 AMG 272/ 200 104.992 1995-99
463.3 G 300 TD 177/ 130 606.964 1997-01
463.2 G 320 215/ 158 112.945 1998-06
463.2 G 500 296/ 218 113.962 1998-06
463.3 G G 400 CDI 250/ 184 628.962 2001-06
463.3 G 270 CDI 156/ 115 612.966 2002-06
463.2 G 63 AMG V12 444/ 326 137.944 2002-03
463.2 G 55 AMG 354/ 260 113.944 2002-04
463.2 G 55 AMG 476/ 350 113.982 2004-06
463.2 G 600 500/ 368 137.941 2004-04
463.2 G 55 AMG 500/ 368 113.941 2006-08
463.2 G 500 296/ 218 113.941 2006-08
463.2 G 350 CDI 224/ 165 642.966 2009-10
463.2 G 500 388/ 285 273.960 2008-
463.2 G 55 AMG 507/ 373 113.988 2008-
463.2 G 350 BlueTEC 211/ 155 642.966 2010-
In allen drei Versionen

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Motorinfos:

OM 602, OM 603, OM 606, OM 612 CDI, OM 616, OM 617, OM 628 CDI ,OM 642 CDI.

M102M103, M 104, M110, M112, M113, M115, M117, M137,

Im Frühjahr 1993 und 2009 wurden die G-Typbezeichnungen analog zu den anderen Modellinien geändert. Nach 1993 tragen die G-Modelle das G vor der Typenzahl. Mit Umbenennung war höchst erfreulich immer auch ein Wust von Neuerungen verbunden. Die Codezahlen unterscheiden neben Benziner oder Diesel auch die 5 Modell-Versionen mit langem oder kurzem Radstand, mit offenen oder geschlossenen Aufbau, als Kombi oder Kastenwagen. Der Punkt, der die sechsstelligen Zahlenkolonnen teilt ist kein offizieller Bestandteil der Codes.

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